Amelie Zapf erhielt seit dem Alter von fünf Jahren
klassischen Klavierunterricht und entdeckte den Jazz mit elf
Jahren für sich. Das Improvisieren brachte sie sich mittels
klassischer Jazzplatten selber bei. Mit 14 Jahren begann sie mit
klassischem Orgelspiel und dem Jazz-Bass. Ein Jahr später
stieg sie in ihre erste Band ein und ist seither in
professionellen Jazz- und Bluesbands ununterbrochen aktiv.
Von Hause aus Kirchenmusikerin, vertiefte sie ihre
Jazzkenntnisse später bei Klaus Ignatzek, Oldenburg, und
dem Studiobassisten Martin Wind, New York. Ihr individueller,
bluesorientierter Stil zeigt Einflüsse von Gene Harris,
Herbie Hancock und Thelonious Monk.
Während ihres Studiums leitete sie die
Jazz-Rock Bigband "Four and More" von der Hammond-Orgel aus und
schrieb auch die Arrangements. Seit dieser Zeit ist sie auch als
Komponistin und Arrangeurin aktiv.
1998 schloß sie sich mit Louey Moss
zusammen. Seitdem sind die beiden als Team auf Jazz- und
Soul-Bühnen deutschlandweit aktiv. Ein Jahr später zog
sie nach Berlin, wo sie unter anderem bereits mit Mike Russell,
Thorsten Zwingenberger und Kat Baloun, sowie mit
Größen wie dem Trompeter Roy Hargrove und dem
Bassisten Sirone Jones spielen konnte.
Photo: © Hucky Fin Porzner
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